Wir alle verarschen gerne Opfer im Internet. Die Bezeichnungen dafür sind vielfältig: Trollen, shitposten, ficken, memetische Kriegsführung oder einfach nur verarschen. Hier ein kleines Handbuch, ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

1) Suche Dir die richtigen Gegner

Natürlich macht es Spaß, Fremde in den Youtube-Kommentaren oder im Hausfrauenforum zu provozieren. Aber wenn Deine Trollerei etwas bedeuten soll, such Dir die richtigen Gegner. Folge/Like die Accounts (bzw infiltriere Foren) von allen Parteien, insbesondere den Grünen, bekannten Feministinnen, Regierungslakaien wie Till Schweiger oder Böhmermann und sämtlicher Propaganda-Regierungspresse, wie ARD, ZDF, Spiegel und dem Rest der Fake-News-Mischpoke. Und selbstverständlich den Zensur-Schreibtischtätern Correctiv und Amadeu-Antonio-Stiftung.

Und sobald Du siehst, dass Sie wieder ihre Lügen und ihr Gift in die Welt verspritzen, sag ihnen die Meinung, verwickel sie in Diskussionen, markiere ihre Lügen als #fakenews und trolle den Fick aus ihnen heraus.

2) Die Kunst Recht zu behalten

Leute verarschen ist eine spaßige Sache, aber manchmal findet man sich unvermittelt in einer Grundsatzdiskussion wieder. Merke: Du willst bei Diskussionen im Internet nicht Deinen Gegner überzeugen, das sind eh meist verbohrte Idioten. Es geht um das Publikum. Und es geht hier nicht darum wer Recht hat, sondern wer vom Publikum Recht erhält. Wende deshalb uneingeschränkt die Kunstgriffe der Eristischen Dialektik an. Meistens handelt es sich bei den corporate Twitter- oder Facebookaccounts um junge Frauen, die direkt von der Uni kommen. Das sind klassische Opfer und nicht gewöhnt einzustecken. Die kann man eigentlich immer ziemlich einfach auseinandernehmen.

Sollte man jedoch wirklich mal an jemand geraten der diskutieren kann und dem auch mit den Kunstgriffen der Eristischen Dialektik nicht beizukommen ist, gibt es nur noch eins: Beleidigen. Und da ziehe jedes Register. Lass nichts aus. Schwacher Punkt ist oftmals die Familie. Habe immer ein Repertoire an Beleidigungen, die Du auf den jeweiligen Gegner anpassen kannst.

Schopenhauer – Der Meister des Shitposting und der Kunst recht zu behalten

3) Mach Dich nicht angreifbar

Mache keine strafrechtlich relevanten Aussagen und keine Drohungen, die Du nicht einhalten kannst. Drohe nicht mit Gewalt, sondern bring Deinen Gegner dazu, es zu machen. Dann kannst Du ihn melden und evt sperren lassen.

4) Der Wolf im Schafspelz

Ein weiteres Werkzeug um Deine Gegner zu demütigen sind Fake-Accounts. Nimm ihr Profilbild und ihren Namen und leg damit einen Account an. Oftmals erkennt man in Foren o.ä. nicht sofort, dass es nicht die gleiche Person ist. Und fange dann an bizarre und möglichst dumme Sachen zu posten, um Deine Gegner zu diskreditieren und zu demütigen. Man kann auch einfach auf einer anderen Plattform einen Fake-Account mit den Daten seines Gegners machen und damit eine zeit lang interagieren, doxxen wenn möglich und dann nach einer Zeit das Opfer kontaktieren und fordern den Fake-Account zu löschen.

5) Die Macht der Bilder

Die Menschen sprechen mehr auf Bilder an, als auf Text. Mit Bildern kann man hervorragend memetische Kriegsführung betreiben und sein Narrativ unters Volk bringen. Man kann zB die Lügen der Presse einfach als #fakenews taggen. Aber besser ist noch ein Bild oder Gif von Trump oder anderen Anti-Fake-News-Helden, wie er sagt: „You are fake news“. Sei kreativ. Wenn Deine Gegner ihr echtes Gesicht als Profilbild haben, umso besser. Photoshoppe es auf irgendwelche Typen die sich im Schwulenporno gerade in den Arsch ficken lassen oderso. Und oftmals gibt es auch eine große Auswahl an mit Bedeutung aufgeladenen lustig-ironischen Memes wie Pepe. Hillary Clinton wurde im Prinzip von einem Comic-Frosch besiegt. Es gibt keine größere Demütigung.

Pepe – der Frosch der Hillary Clinton gefickt hat

6) Schlage Deine Gegner mit ihren eigenen Waffen

Die größte Angst der systemtreuen Lakaien ist es, des Rassismus verdächtigt zu werden. Setze großzügig die Nazikeule ein und werf ihnen Rassismus und Antisemitismus vor. Shoppe ihre Gesichter auf Bilder aus dem dritten Reich.

7) Rudeltaktik

Alles oben genannte ist effektiver, wenn es  nicht nur von einem, sondern von einer Gruppe von Leuten gemacht wird. Sprich Dich mit Deinen Freunden ab, und wenn es zum Showdown kommt, trommel sie zusammen, um gemeinsam gegen die Lügen und das Gift zu kämpfen. Wenn Du keine Freunde hast, lege Dir mehrere Accounts an und betreibe sie parallel. Bau Dir eine Armee von Sockenpuppen auf. Der Mensch ist ein Herdentier. Er ist eher gewillt einer Gruppe von Menschen zu folgen, als einem einzelnen.

8) Der Schwachpunkt

Finde die schwachen Punkte Deines Gegners. Viele geben eine Menge Informationen in den sozialen Netzen über sich preis. Nutze das gegen sie. Heb es Dir als Ultima Ratio auf, aber wenn jemand versucht sein Gift im Internet zu verbreiten, ist es erlaubt ihn fett oder hässlich zu nennen, wenn es so ist. Und sollte Dich jemand blockieren sehe das als großen Sieg. Das heisst, er weiß nicht mehr weiter. Du hast gewonnen. Sammel Blockaden wie Orden.

9) Provokation

Provoziere Deinen Gegner bis zur Weißglut. Viele lassen sich in der Eskalation zu Aussagen hinreißen, die sie normalerweise nicht machen würden, oder die sogar gegen die Regeln der Plattform verstoßen. So kann man manchmal Verbündete des Gegners zu seinen eigenen Verbündeten machen.

Und täusche Höflichkeit und Ruhe vor. Wenn Dein Gegner Dich duzt, sieze ihn. Wenn Dein Gegner Dich mit einem Fluch blockiert antworte mit einem „Es war mir ein Vergnügen Sie kennenzulernen“.

10) Das letzte Wort

Habe immer das letzte Wort.

 

Teil II des Handbuchs für Medienguerillas findet ihr hier: Open Source Memetic Warfare

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