Teil I des Handbuchs für Medienguerillas findet ihr hier: Das Shitposting 1×1

 

Viele User haben nach der Twitterzensurwelle auf Gab.ai ein neues zuhause gefunden. Wir sollten allerdings nicht vergessen, dass Twitter weiterhin das Schlachtfeld bleibt, was wir nicht kampflos unseren Feinden überlassen sollten.

Hier ein paar Punkte, zur Organisation der Medienguerilla-Kriegsführung

1) Virtuelle Armee

Jeder sollte mindestens 2-3 Twitter-Accounts unterhalten (Ich habe im Moment ein halbes Dutzend). Diese lasen sich sehr einfach über Tweetdeck managen und solange man nicht zuviel untereinander agiert, hat Twitter auch kein Problem damit.

2) Fakenews als solche kennzeichnen

Keine Lüge sollte unkommentiert bleiben. Verbreiten die Mainstreammedien oder hochrangige Politiker wieder ihre dreisten Lügen, sollten wir diese als #fakenews kennzeichnen und kommentieren. Damit uns wenig durch die Lappen geht, am besten den wichtigsten Mainstreammedien und Politikern folgen.

3) Ruf zu den Waffen

Andere User einbeziehen. Unter bestimmten Hashtags sollte man auf gab.ai andere User informieren, dass irgendwo eine Informationsschlacht stattfindet und Unterstützung anfordern. Ein Beispiel -Hashtag für den „Ruf zu den Waffen“ wäre zB #call2arms.

4) Memetische Kriegsführung

Wir sollten hier auf gab.ai gute Memes entwickeln und die besten (mit der höchsten Bewertung) in Twitter (und die anderen sozialen Netze) injizieren. Und wir brauchen gute Hashtags. Ich fand die Aktion #grüneversenken super, aber letztendlich bringen wir damit keinen Grünen dazu, nicht mehr die Grünen zu wählen. Wir müssen uns Aktionen überlegen, wie wir gezielt Wackelkandidaten ansprechen und auf unsere Seite ziehen. Beispiel wäre das Hashtag #aufwachen. Da könnte man dann so Dinger bringen wie „#aufwachen ist nicht einfach, aber wir helfen Dir“ oder „#aufwachen ist schwer, aber Du bist nicht allein“. Wir sollten die Memes in der Community entwickeln und gemeinsam entscheiden, was am sinnvollsten ist.

5) Hashtagtrending

In Deutschland braucht man teilweise gerade einmal 1000 Tweets pro Stunde, um ein Hashtag auf Twitter zum trenden zu bringen (in den USA sind es eher 20.000/h). Wir sollten hier gute Hashtags entwickeln (siehe Punkt 4) und versuchen sie auf Twitter zum trenden zu bringen. Wenn 20 Leute mitmachen, muss jeder etwa 50 Tweets pro Stunde raushauen (also weniger als einen pro Minute). Das ist machbar.

Wir brauchen auf jeden Fall ein Hashtag um die Operation zu planen, zB #TweetRaid oderso.

 

Weitere Ergänzungen sollten wir in der Community entwickeln. Wer gute Ideen hat, aber sie nicht öffentlich machen möchte kann mir ne Email poppen: derfuken[ät]d-gen.de

 

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Bildquelle:

  • SSgt. Herman Kokojan (Defense Visual Information Center) – Public domain
  • Retusche: D-Generation

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